Augmentation, Implantation und Freilegungsoperationen

Referent: Jochen Tunkel
Bericht von Dr.Sebastian Becher

Vom 02.02.2018 bis zum 03.02.2018 trafen sich 17 wissenshungrige Kollegen um von Jochen Tunkels ausgiebigem Wissenschatz im Bereich der Augmentation, Implantation und Freilegungsoperationen zu erfahren.

Am Freitagnachmittag ging es in den praxisinternen Fortbildungsräumen in Bad Oeynhausen los.
Jochen Tunkel präsentierte sein praxisorientiertes und zugleich evidenzbasiertes Therapiekonzept im Bereich der augmentativen Implantatchirurgie.
Wichtig für ihn ist, im Bereich der Implantatinsertion eine ca. 0,5-1mm subcrestale Positionierung zu erreichen, um die zu erwartende Resorption durch die Deperiostierung während der Operation ausgleichen zu können. In seinem Konzept finden eher Bone Level Implantate Anwendung, da diese gegenüber Tissue Level Implantaten weniger krestale Knochenverluste zeigen sowie geringere Expositionsraten. Ebenso tendiert er gegenwärtig eher zu konischen Implantatformen. Dies vor allem zum Schutz von benachbarten anatomischen Strukturen.

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CEREC Grund- und Aufbaukurs Berlin

Referent: Dr. Alessandro Devigus
Bericht von ZA. Manuel Limberger

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Der zweitägige Kurs für CEREC und CAD/CAM Grundlagen hatte das Ziel, den Anwender in kleinen Gruppen kompetent auf das CEREC-System vorzubereiten.

cerec-2017-2Berlin im Winter, nass und kalt. Aufgeheitert wurden die Teilnehmer von dem sympathischen Schweizer CEREC-Spezialisten Dr. Alessandro Devigus im modernen Fortbildungszentrum der Digital Dental Academy (DDA). Ein Fortbildungszentrum, das sich sehen lassen kann. Neuste Behandlungseinheiten, mehrere Laborplätze und natürlich modernes Design, gepaart mit der Kompetenz des Referenten versprachen ein lehrreiches Wochenende. Zu Beginn wurde der Programmablauf von Organisator Dr. Derk Siebers, klar festgelegt. Der zweite Tag versprach eine Live-Behandlung mit einer chairside-Implantatversorgung. Das Wort ging nun an den Referenten. Der erste Teil beschäftigte sich mit der aktuellen Software, deren Verbesserungen und Neuerungen. Das Wichtigste zu Beginn, das Scannen. Am Modell wurde demonstriert, wie man anhand der „5Swipes“ Methode, schnell und fehlerfrei die relevanten Strukturen erfasst und evtl. Fehler vermeidet. 1. Von okklusal 90 Grad nach palatinal schwenken, dann nach anterior, zurück im 45 Grad Winkel, nach okklusal schwenken, nach anterior, dann 45 Grad bukkal und zum Schluss 90 Grad bukkal. Ein wichtiger Tipp war, nie auf den Monitor sondern auf das Modell bzw. das zu scannende Objekt zu schauen. Erst nachdem die 5Swipes beendet sind, sind eventuelle Korrekturen vornehmen. Im anschließenden Programmdurchlauf wurde eine einfache Restauration, einer Krone, detailliert und live gescannt, am CEREC-Bildschirm konstruiert, modelliert und anschließend geschliffen. Passgenauigkeiten wurden von den Teilnehmern genau kontrolliert.

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JAHRESTAGUNG 2017

NG-JT-Stuttgart-Festabend004Nach den Vorkongressen am Donnerstag eröffnete die Präsidentin der Neuen Gruppe, Frau Dr. Brigitte Simon, die Jahrestagung 2017.

Dieses Jahr stand der Kongress unter dem Motto Prothetik 360°, zu dem hochkarätige namenhafte Referenten eingeladen wurden.

Prof. Dr. Urs Brägger eröffnete den Kongress mit seinem Vortrag „Kosten und Nutzen von Investitionen in prothetische Versorgungen“.

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Vollkeramische Restaurationsmaterialien: Klinik und Wissenschaft

Referent: Prof. Dr. Petra Gierthmühlen
Bericht von ZA Christian Sommer

Vollkeramische Materialien sowie CAD/CAM-Technologien finden immer mehr Anwendung in der Zahnmedizin. Der Goldstandard befindet sich im Wandel, denn der Fortschritt in Materialforschung, der Entwicklung vollkeramischer Werkstoffstoffe und die moderne Adhäsivtechnik ermöglichen uns Zahnärzten haltbarere, biokompatiblere, substanzschonendere und nicht zuletzt auch ästhetischere Versorgungsmöglichkeiten für unsere Patienten zu finden.

Frau Prof. Dr. Petra Gierthmühlen, Direktorin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Düsseldorf und Spezialistin für Prothetik der DGPro leitete diesen Workshop im Rahmen der Jahrestagung der Neuen Gruppe 2017 (16.-18.11.2017 in Stuttgart).

Die Themen des Workshops waren:

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Umwelt Zahnmedizin

3.-4. November 2017 in Köln

Bericht von Gabi Wagner

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Am 3. und 4. November 2017 trafen wir uns in Pascals Praxis in Köln zum Thema „Umwelt-Zahnmedizin“.
In den nächsten zwei Tagen wollten wir uns mit folgender Fragestellung auseinandersetzen: Warum gibt es im 21. Jahrhundert immer mehr chronisch Kranke in Mitteleuropa, und was können wir Zahnärzte verbessern bzw. ändern, da wir uns im Laufe unserer Behandlungsmaßnahmen gezwungen sehen Fremdmaterialien (Kunststoffe, Metalle, Titan, Mercaptane, Thioäther…) in den Körper einzubringen.
Chronische Entzündung bedeutet dauerhafte, unkontrollierte Aktivierung des Immunsystems. Der entscheidende Focus in der Zahnmedizin liegt im Gegensatz zu Umwelteinflüssen und Einflüssen durch Nahrungsmittel auf der Einwirkdauer (24/7) .

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Neues aus Memmingen von PD Dr. Gerhard Iglhaut

Bericht von Christian Sommer, Berlin

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„Wer aufhört, ständig besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ 

In diesem Sinne fand am letzten Oktoberwochenende 2017 eine Veranstaltung der Neuen Gruppe am Institut für dentale Forschung und Lehre (IdFL) in Memmingen statt, das direkt an die Praxis von Dr. Iglhaut angeschlossen ist und optimale Voraussetzungen für zwei äußerst interessante und lehrreiche Fortbildungstage bot.

Mitglied unserer Neuen Gruppe und Pastpräsident der DGI – PD Dr. Gerhard Iglhaut – präsentierte den Teilnehmern in einem zweitägigen Kurs sein Behandlungskonzept im Bereich der plastischen Parodontalchirurgie sowie seine Erfahrungen mit dem Einsatz einer neuen porcinen azellulären dermalen Matrix (Novomatrix).

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Vollkeramische Adhäsivbrücken – eine bewährte Alternative zu Einzelzahnimplantaten

Prof. Dr. Kern

Bericht von Dr. Aninka Ludwig

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Am 15. und 16. September 2017 trafen sich 20 Zahnärzte der Neuen Gruppe und auch Kollegen welche diese Fortbildung über die APW buchten in Kiel beim bekannten Adhäsivpapst Prof. Dr. Kern. Schon am Eingang der Universität wurde klar, dass Prof. Kern selbst für sein Rad ein Klebeattachment hat.

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Bruxismus-Kurs 8.-10.Juni 2017 ACTA-Amsterdam

Bericht von Reinhold Rathmer, Limburg

 

Unsere holländischen Freunde Miranda und Peter Wetselaar hatten zusammen mit Professor Frank Lobbezzo zu einem Arbeits-Kurswochenende an die Universsitätszahnklinik Amsterdam (ACTA= Academisch Centrum Tandeheelkunde Amsterdam) eingeladen.

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Eines sei vorweggesagt, alle die nicht dabei waren, haben einen hochkarätigen, äußerst informativen und fachlich/wissenschaftlich auf alleraktuellstem Level abgehaltenen und perfekt organisierten Kurs verpasst.

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Giuseppe Allais 11.05. bis 13.05.2017 Turin
„The spirit of the time in restorative dentistry“

Bericht von Dr. Christoph Wenninger

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3 Tage Turin bei Pepe Allais. Für mich als „Fast- Kandidat“ der Neuen Gruppe ein langersehntes Highlight meiner persönlich besuchten Fortbildungsveranstaltungen.

Nach einem angenehmen Flug mit Air Dolomiti von München und einem ersten Come together am Mittwochabend in der Turiner Altstadt war die Vorfreude auf den Kurs groß.

Und obwohl sich Turin bei Beginn des Kurs von seiner regnerischen Seite zeigte trübte das nicht die Stimmung der Truppe beim Gang vom Hotel zu Pepes Praxis. Pünktlich um 9.00 Uhr am Donnerstag begrüßte uns Pepe, seine Frau Sabri und sein Team in seiner Praxis. Nach einem kurzen Rundgang durch die Praxis, starte der Kurs.

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Exzellenz im Praxismanagement 21./22. April 2017
Cheval blanc, Lembach/ Frankreich

Bericht von Philipp Menn

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Der diesjährige Titel der traditionell in Lembach stattfindenden Fortbildungsveranstaltung lautete „Exzellenz im Praxismanagement“. Für dieses Jahr hatten wir uns also ein recht komplexes und umfassendes Thema ausgesucht. Dabei werden die Anforderungen in der Verwaltung und Praxisführung in der heutigen Zeit zunehmend größer. Zum einen gibt es eine Vielzahl verschiedener gesetzlicher Vorschriften und Regulierungen zu berücksichtigen, zum anderen erfordern komplexe Behandlungsmethoden aber auch techniksensitive Arbeitsabläufe eine ständige Aus- und Weiterbildung des Personals um einem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Dies stellt insofern ein Problem dar ,da die Implementierung aber auch Aufrechterhaltung von Prozessen im Praxismanagement zunehmend komplexer und vor allem zeitraubender wird. Die eigentliche Kernkompetenz, die Patientenbehandlung, droht dabei zu kurz zu kommen.

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